Filmtest April - Wilde Unschuld

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Inhalt:
In den 40er Jahren lebt die aus einfachen Verhältnissen stammende Barbara Baekeland zusammen mit ihrem Mann Brooks (Stephen Dillane), dem reichen Erben des Bakelit-Imperiums, und dem neugeborenen Tony (später Eddie Redmayne) ein Leben in der amerikanischen Oberschicht. Alle paar Jahre wird in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Land umgezogen, was es dem kleinen Tony schwer macht Freunde zu finden. Tony entwickelt sich zu einem eher verschlossenen, jungen Mann, der jedoch sexuell an beiden Ufern Gefallen findet. Als Brooks seine Frau schließlich für Tonys Freundin Blanca (Elena Anaya) verlässt, verbittert Barbara zunehmend. Tonys Beziehung mit seinem langjährigen Freund Black Jake (Unax Ugalde) geht ebenfalls in die Brüche. Schließlich haben Tony und Barbara wieder nur sich und ihre Beziehung wird zunehmend intimer und endet letztendlich in einer bedauerlichen Tragödie.

Kritik:
„Wilde Unschuld“ erzählt die dramatische Geschichte des Tatsachenromans „Savage Grace“. Die wahre Geschichte der Baekelands inszeniert Tom Kalin (Swoon) mit einer eindringlichen, zunehmend schwermütigen Atmosphäre, die nicht zuletzt von den guten Leistungen der drei Hauptdarsteller getragen wird. Man empfindet Mitleid und Abscheu zugleich für diese in die Brüche gegangene und emotional kaputte Familie und verlässt den Kinosaal mit einem bedrücktem und nachdenklichen Gemüt.

Punkte:

Autor: Maximilian Riemer

Zusatzmaterial:
Trailer