Inhalt: Tom (Patrick Dempsey) und Hannah (Michelle Monaghan) sind seit dem College beste Freunde- wirklich nur Freunde. Während Tom sich durch allerlei Affären und Eroberungen hangelt, erkennt er im Lauf der Zeit, dass ihm doch mehr an seiner besten Freundin liegt, als er bisher dachte. Als Hannah auf einer vierwöchigen Geschäftsreise in Schottland ist, wird ihm vollends bewusst, wie sehr er sie vermisst und wie viel er für sie empfindet. Nach ihrer Rückkehr aus Schottland will er ihr endlich seine Gefühle gestehen. Doch es kommt anders. Am Tag des Wiedersehens präsentiert Hannah ihren schottischen Verlobten Colin (Kevin McKidd). Sie haben sich in Schottland kennen gelernt und wollen innerhalb von vier Wochen heiraten. Hannah bestimmt Tom zu ihrer „Brautjungfer“. Tom willigt zwar ein die Hochzeitsplanungen zu übernehmen, aber nun muss er sich entscheiden, ob er seine Traumfrau einem anderen überlässt oder um sie kämpft. Und vor allem, wie er sie von der Ernsthaftigkeit seiner Liebe überzeugen kann.
Kritik: Dass die Story vom Casanova, der in letzter Minute die wahre Liebe entdeckt nun alles andere als originell und neu ist, dürfte auf der Hand liegen. „Verliebt in die Braut“ ist durch Regisseur Paul Weiland von Anfang bis Ende linear erzählt ohne interessante Wendungen oder Überraschungen. Recht offensichtlich wird auf die Beliebtheit von Patrick Dempsey (Tom) aus der USArztserie „Greys Anatomy“ gebaut. Das ist in Ordnung für einen Film, der sich primär an die selbe Zielgruppe richtet, wie die Serie. Und er ist ja auch sympathisch und spielt seine Rolle mit Witz und einer gewissen Originalität. Michelle Monaghan („Nach 7 Tagen – Ausgeflittert“, „Mission: Impossible III“) steht ihrem Filmpartner, was diese Attribute angeht in nichts nach. In einer Nebenrolle ist Sydney Pollack als Toms Vater, der von einer Ehe in die andere schlittert, zu sehen. Besonders gelungen ist eine Szene mit ihm, in der Eheverträge karikiert werden. Der Ausflug nach Schottland zu Colins Familie spielt mit einigen (gängigen) Klischees über das Leben und die Menschen dort, die vor allem in den USA bekannt sein dürften oder sprachlich nur in der Originalversion des Films wirken. Letztendlich ist „Verliebt in die Braut“ eine Romantikkomödie, die durchaus Spaß machen kann. Und vielleicht ist das leicht überstrapazierte Konzept den Fans von Patrick Dempsey letztendlich egal, denn mit ihm ist es ja das erste Mal.