Gabriel Macht, Scarlett Johansson, Eva Mendes, u.v.a.
Drehbuch:
Frank Miller
Inhalt:
Denny Colt (Gabriel Macht) war einst ein Polizist, doch arbeitsbedingte Umstände beendeten sein Leben jäh. Dies bedeutete jedoch nicht das Ende für den jungen Mann, denn auf mysteriöse Weise wird er mit der kleinen Nebensächlichkeit, die sich Unsterblichkeit nennt, wieder geboren. Nun streift er als maskierter Wächter des Nachts durch die Straßen seiner geliebten Stadt und säubert sie von Verbrechen, wo er nur kann, immer auf der Suche nach dem verrückten, größenwahnsinnigen Verbrechergenie „Octopus“ (Samuel L. Jackson). Ihm und seiner Untergebenen Silken Floss (Scarlett Johansson) ist jedes Mittel recht um nichts geringeres als die Weltherrschaft an sich zu reißen und so kreuzen sich die Wege des Helden und des Bösewichtes das ein oder andere mal. Außerdem ist die wunderschöne Sand Saref (Eva Mendes) wieder in der Stadt, die der Teilzeit Frauenhelden Spirit noch aus alten Zeiten kennt, und verfolgt ihre ganz eigenen Pläne...
Kritik: Frank Miller zollt mit „The Spirit“ seinem einstigen Mentor Will Eisner Tribut und zeigt, was er als Solo-Regisseur zu bieten hat. Die Comicverfilmung im Stil von „Sin City“ ist charmant und witzig gestaltet. Die Unterschiede der beiden Filme sind in visueller Hinsicht also nicht zu erkennen. Der meist schwarze Humor verleiht Millers neuem Werk jedoch eine gänzlich andere und vor allem sehr eigene Atmosphäre, die in den skurrilen Auftritten des Erzbösewichtes „Octopus“, verkörpert durch Hollywood-Star Samuel L. Jackson, ihren Höhepunkt erreicht. „Spirit“-Darsteller Gabriel Macht wird sich nach seiner Hauptrolle als maskierter Kämpfer gegen das Verbrechen bestimmt auch größerer Bekanntschaft erfreuen dürfen. Denn bisher war der bald 37-jährige nur in Nebenrollen von Kinofilmen und Serien zu sehen. „The Spirit“ ist insgesamt ein tolles Kunstwerk mit genialen Bildern in „Sin City“-Manier, das Miller Fans in filmtechnischer Hinsicht als auch Fans aus den Comicgefilden begeistern wird.