The Rocker    
 
Originaltitel: The Rocker
Kinostart (Deutschland): 29.01.2009
FSK: 6
Länge: 99 Minuten
Verleih: 20th Century Fox
Regisseur: Peter Cattaneo
Darsteller: Christina Applegate, Emma Stone, Rainn Wilson, u.v.a.
Drehbuch: Wallace Wolodarsky, Maya Forbes, Ryan Jaffe
 
Inhalt:
Robert “Fish” Fishman (Rainn Wilson) war kurz davor als Drummer der Heavy Metal Band Vesuvius erfolgreich zu werden. Doch dann wurde er kurzerhand von seinen Bandkollegen rausgeschmissen um einen Plattenvertrag abzusahnen. 22 Jahre später trauert Fish immernoch seinem unerfüllten Leben nach. Als er dann auchnoch seinen Job und seine Freundin verliert, quartiert er sich bei seiner Schwester und seinem Schwiegerbruder ein, um ein bisschen Zeit zu haben wieder auf die Beine zu kommen. Nur durch Zufall findet er sich schon bald in der Band A.D.D. seines Neffen Matt (Josh Gad) wieder. Nach einer gemeinsamen Jam Session mit ihm, Matt, Sänger Curtis (Teddy Geiger) und Bassistin Emilia (Emma Stone), stellen sie ein Video auf Youtube das sofort vor Zuschauern explodiert. A.D.D. beginnt zu touren und Fish‘s Traum geht in Erfüllung. Doch hat er Probleme mit den Eltern der Teenager, allen voran Amelia‘s Mutter (Christina Applegate).
 
Kritik:
Rainn Wilson, der zwar in England mit „The Office“ große Erfolge einfährt, kann in der Rolle des verzweifelten Drummers nicht wirklich überzeugen. Wenn man an „School of Rock“ denkt, passt Jack Black, selbst erfolgreicher Musiker, natürlich perfekt in die Rolle. Es ist zwar teilweise lustig zu sehen wie zwei Generationen in einer Band aufeinandertreffen, auf der einen Seite der Hardrocker aus den 80ern, auf der andren Seite Pop/Rockige Teens, die versuchen sich durch ihre Musik auszudrücken und nicht auf Erfolg stehen. Doch von diesem Ausdruck bekommt nicht viel mit. Es gibt hier und da mal emotionale Hochpunkte, jedoch beschränken sie sich im Endeffekt auf die Liebe zwischen den Teenagern und hin und wieder die Beziehung zwischen Amelia‘s Mutter und Fish. So wie es sich für einen Musik Film gehört, sieht man natürlich viele, wie fast immer von den Schauspielern schlecht inszenierte „Live-Musik”-Szenen, die mehr langweilen als unterhalten. Insgesamt ein unterdurchschnittlicher Film, warscheinlich interessant für pubertierende Jugendliche, die gerade auf Rockmusik stehen, aber selbst nicht spielen können. Mein Tipp: Lieber nochmal „School of Rock” anschauen, anstatt sich mit diesem Abklatsch die Zeit totzuschlagen.
 
Punkte 3 von 10 mögl. Punkten
Autor: Chris Buchberger
 
 
 
 


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