Filmtest Mai - Prom Night

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Inhalt:
Das Leben der Jungen Donna (Brittany Snow) wurde schon früh aus den Bahnen gerissen, sie leidet nachts an schrecklichen Albträume, die sie durch Medikamente zu unterdrücken versucht. Derweilen rückt der bedeutendste Tag in ihrem jungen Leben immer näher, es ist ihr Abschlussball, ihre “Prom Night“. Sie ist voller Vorfreude, doch die schrecklichen Bilder suchen sie jetzt schon zum Teil bei Tag hein und sie weiß sich nicht zu helfen. Zur großen Nacht wird sie von ihrem Freund und zwei befreundeten Pärchen abgeholt. Im Hotel angekommen, in dem die Feier stattfindet, ist bereits alles in vollem Gange, regelrechter Trubel herrscht. Die drei jungen Männer holen sich die Schlüssel zu einer Suite, die sie im Voraus reserviert haben, für die Nacht nach dem „Prom“, doch die soll nicht so werden, wie sie sie sich ausmalen. Denn Donnas Albtraum soll Wirklichkeit werden, ihr Peiniger erscheint auf der Bildfläche, doch er bleibt unerkannt, zum Leidwesen ihrer Freunde und der Polizeibeamten. Einer nach dem anderen verschwindet, bis Donna eigenhändig nach ihnen sehen will und schlussendlich die Suite betritt. Ihr fleischgewordener Albtraum beginnt live und in Farbe, doch zu guter letzt, wie sollte es anders sein, wird sie gerettet. Doch wie beim ersten Mal bleibt sie auch diesmal alleine zurück.

Kritik:
Ein Film, der sich versucht in die Sparte „Horror-Film“ einzureihen und zum scheitern verurteilt ist. Überraschungsmomente, Spannung und jegliche Art von Interesse weckender Handlung fehlen diesem Film gänzlich. Vielleicht trifft er deswegen gerade die Herzen der amerikanischen Kinogänger, die diese platte und anspruchslose Form von Unterhaltung zu lieben scheinen. Bei diesem Streifen ist wirklich alles vorhersehbar, es gibt nicht eine einzige unerwartete Wendung, alles läuft nach einem steifen Schema ab, alles ist gut, irgendwer stirbt, alle sind geschockt, der Killer wird gefasst/ermordet oder was auch immer, Friede Freude Eierkuchen. Wer doch genauer wissen möchte, was in diesem Film passiert, soll sich ins Kino setzen, in einen anderen Film und den Trailer zu “Prom Night“ ansehen, dieser ist wesentlich sehenswerter als der Film selbst. Alle „guten Szenen“ sind darin enthalten und so zusammengeschnitten und mit Musik unterlegt, dass man wirklich auf den Gedanken kommen könnte, dass dieser Film spannend oder sogar sehenswert wäre.

Punkte:

Autor: Caren Berger

Zusatzmaterial:
- Trailer