Inhalt: Mr. Shi (Henry
O), ein
verwi tweter
alter Mann
kommt aus
seiner Heimat China in die USA
um dort seine frisch geschiedene
Tochter Yilan (Faye Yu)
zu helfen. Dass diese seine Hilfe
nicht möchte und sich ihm
gegenüber verschlossen gibt
bildet die Grundlage für die
Geschichte eines alten Vaters,
der im Alter seine Beziehung
zu seiner Tochter neu aufbauen
will. Als nervend und unerwünscht
soll er jedoch seine
Tage in Yilans Wohnung verbringen,
während sie arbeiten
geht. Bald schon zieht es Mr.
Shi hinaus, um das Fremde
Land zu erkunden. Dabei trifft
er bei einem Spaziergang im
Park eine ältere Dame (Vida
Ghahremani) aus dem Iran, die
er nur mit Madam anspricht.
Beide der englischen Sprache
nicht wirklich mächtig finden
ihre eigenen Wege um sich zu
verständigen und es bildet sich
eine freundschaftliche Beziehung.
Das Verhältnis zu seiner
Tochter bleibt jedoch kühl, bis
er sie eines Abends zur Rede
stellt.
Kritik: “Mr. Shi und der Gesang
der Zikaden“ erzählt
liebevoll den Versuch
eines Vaters, die Liebe seiner
erwachsenen Tochter zurückzugewinnen
und Wayne Wang
ist es in seinem Film gelungen,
diese Geschichte teils traurig,
teils amüsant dem Zuschauer
nahe zu bringen. Besonders
die Treffen von Mr. Shi mit der
alten Dame lockern die traurige
Hintergrundgeschichte auf
und schaffen so eine sehr angenehme
Atmosphäre. Zudem
verleiht Henry O dem Charakter
des Mr. Shi durch sein natürliches
Auftreten dem Film
seine Glaubwürdigkeit. Eine
sehenswerte Geschichte rund
um die zwischenmenschliche
Verständigung.