Filmtest März - Mr. Shi und der Gesang der Zikaden

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
Mr. Shi (Henry O), ein verwi tweter alter Mann kommt aus seiner Heimat China in die USA um dort seine frisch geschiedene Tochter Yilan (Faye Yu) zu helfen. Dass diese seine Hilfe nicht möchte und sich ihm gegenüber verschlossen gibt bildet die Grundlage für die Geschichte eines alten Vaters, der im Alter seine Beziehung zu seiner Tochter neu aufbauen will. Als nervend und unerwünscht soll er jedoch seine Tage in Yilans Wohnung verbringen, während sie arbeiten geht. Bald schon zieht es Mr. Shi hinaus, um das Fremde Land zu erkunden. Dabei trifft er bei einem Spaziergang im Park eine ältere Dame (Vida Ghahremani) aus dem Iran, die er nur mit Madam anspricht. Beide der englischen Sprache nicht wirklich mächtig finden ihre eigenen Wege um sich zu verständigen und es bildet sich eine freundschaftliche Beziehung. Das Verhältnis zu seiner Tochter bleibt jedoch kühl, bis er sie eines Abends zur Rede stellt.

Kritik:
“Mr. Shi und der Gesang der Zikaden“ erzählt liebevoll den Versuch eines Vaters, die Liebe seiner erwachsenen Tochter zurückzugewinnen und Wayne Wang ist es in seinem Film gelungen, diese Geschichte teils traurig, teils amüsant dem Zuschauer nahe zu bringen. Besonders die Treffen von Mr. Shi mit der alten Dame lockern die traurige Hintergrundgeschichte auf und schaffen so eine sehr angenehme Atmosphäre. Zudem verleiht Henry O dem Charakter des Mr. Shi durch sein natürliches Auftreten dem Film seine Glaubwürdigkeit. Eine sehenswerte Geschichte rund um die zwischenmenschliche Verständigung.

Punkte:

Autor: David Habermann