Inhalt: Sophies (Amanda Seyfried) Hochzeit mit Sky (Dominic Cooper) steht kurz bevor und auf der griechischen Insel Kalokairi laufen die Vorbereitungen für die große Feier bereits auf Hochtouren. Ihre Mutter Donna (Meryl Streep) betreibt auf der Insel das kleine Hotel Villa Donna und hat Sophie alleine aufgezogen ist. Wer der Vater ist weiß sie selbst nicht so genau, weil drei verschiedene Männer in Frage kommen. Sophie möchte allerdings so langsam einmal wissen, wer eigentlich ihr Vater ist und aus diesem Grund liest sie heimlich im Tagebuch ihrer Mutter, findet die Namen der drei Männer und läd diese zu ihrer Hochzeit ein. Als es dann so weit ist und Geschäftsmann Sam Carmichael (Pierce Brosnan), Banker Harry Bright (Colin Firth) und Abenteurer Bill Anderson (Stellan Skarsgard) auf der Insel eintreffen ahnen sie nicht, warum sie überhaupt eingeladen wurden und das Chaos nimmt langsam aber sicher seinen Lauf...
Kritik: ABBA - das sind Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid und das war eine der weltweit populärsten Musikgruppen der 1970er und 1980er Jahre. Die vier kamen aus Schweden und schaffte mit dem Gewinn des Eurovision Song Contests im Jahr 1974 den Durchbruch. Der Gewinner-Titel „Waterloo“ war in vielen Ländern, wie zum Beispiel Skandinavien, Belgien, Deutschland und sogar Australien erfolgreich. Danach folgten zahlreiche weitere Hits, wie „Mamma Mia“, „SOS“ oder auch „Dancing Queen“. Das Musical „Mamma Mia!“ hatte seine Weltpremiere im Jahr 1999 in London und läuft seitdem überaus erfolgreich in über 100 Städten weltweit. Nun kommt das Musical auf die Kinoleinwand und da stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der Film an den Erfolg des Musicals und auch von ABBA selbst anknüpfen kann. Das mit den Musical-Verfilmungen ist immer so eine Sache, weil man die Musik über die Leinwand meist nicht mit allen Emotionen übertragen kann. Das klappt bei einer Bühneninszenierung in der Regel deutlich besser. In diesem Fall ist den Verantwortlichen eine sehr gute Mischung aus Gesang und Story gelungen. Anders als bei anderen Filmem dieser Art hat man hier eine gute Balance zwischen Musik und Story gefunden. Da der Film eine durchaus annehmbare Story vorzuweisen hat klappt das auch mit den Emotionen ungewöhnlich gut. Die Besetzung des Films ist sehr hochkarätig und da lohnt es sich allein schon aufgrund der Schauspieler in diesen Film zu gehen, denn wer möchte Pierce Brosnan oder Meryl Streep nicht gerne einmal singen hören? Für alle ABBA-Fans ist dieser Film ohnehin ein Muss, denn er bietet eine recht gute Zusammenfassung der Musik der Gruppe. Wer Musical-Verfilmungen allerding nicht mag, wird auch an diesem Film keinen Gefallen finden und sollte sich den Weg ins Kino lieber sparen.