Interview mit Russell Crowe    
 
Das Gespräch wurde geführt von: Sven März
   
Thema: Russell Crowe spricht über seine Rolle in Ridley Scotts Film "Ein gutes Jahr"
 

Was ist ein gutes Jahr für Sie?

Ein gutes Jahr ist für mich wie das letzte. Ich habe zwei Filme mit meinen Lieblingsregisseur Ridley Scott gedreht und an meinem zweiten Sohn gearbeitet.

Während der Produktion verbrachten Sie zwei Monate in Frankreich. Was gefällt Ihnen dort am besten?

Der französische Wein, die Landschaft, oder die Frauen? Gibt es noch andere Möglichkeiten? … Nein? … Dann ist es unter diesen besonderen Wahlmöglichkeiten definitiv die Landschaft. Insbesondere das „lou grand valley.“ Dort wurde mein zweiter Sohn gezeugt und wie ich sehe wächst alles von dort recht gut.

Haben Sie den Aufenthalt dort genossen?

Ja, sehr sogar. Die Architektur ist wunderschön, der Wechsel der Jahreszeiten, vom Sommer in den Herbst ist außergewöhnlich. Es ist ein toller Ort.

Können Sie sich vorstellen, wie im Film auf dem Land zu leben? Fernab großer Städte?

Ja. Meine Frau braucht die Stadt. Ich mag eher das geruhsame Leben. Sie wirken wie ein Mensch, der viel nachdenkt!

Könnten Sie sich vorstellen eines Tages in die Politik zu gehen?

(lacht) Mit einem Bombengürtel? Nein. Die Zeit, zu der ich glaubte, dass die Politik der richtige Weg sei und man mit ihr vieles verändern könne, ist lang vorbei. Ich war jung… Heute denke ich, dass Politik der schlechteste Weg ist etwas in Gang zu bringen, oder zu bewerkstelligen.

Sie spielen in Filmen meist den Guten, oder den, der am Ende gewinnt. Hätten Sie ein Problem damit, wenn dies nicht so wäre?


(lacht) Ich bin kein Amerikaner? Wie sieht ein Tag für sie aus, an dem sie keine Verpflichtungen haben? Gibt es so etwas? …Den Tag mit meiner Familie verbringen, mit meinem sein in den Zoo gehen, oder wo immer er hin will. Im Film ist nicht Geld wichtig, sondern die Liebe. Ist das nicht sehr idealistisch? Warum nicht? Glauben Sie das? Ich glaube an Idealismus. Ja!

Wer ist Max Skinner?

Er ist ein Mann, der eine eher unglückliche Kindheit hatte, glücklicherweise aber diesen Onkel hatte, der alle Informationen über die Weinherstellung in ihn steckte. Max nahm diese Ratschläge und Herausforderungen an und lernte dabei viel.

Vielen Dank für das Interview!

 
 
 


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