Interview mit Hermine Huntgeburth

Das Interview wurde geführt von: Daniel Fürg

Hermine Huntgeburth über sich und ihren Film "Die Weisse Massai"

Wie identifiziert man sich mit so einer Geschichte, wie schafft man es das umzusetzen?

Also man bekommt den Stoff ja angeboten, oder man sucht ihn sich selbst. Dann findet man das interessant. Und dann arbeitet man sich immer mehr rein. Und dann wird das immer mehr zu deiner eigenen Geschichte, zu deinen eigenen Figuren.

Und wie wird man auf so eine Geschichte aufmerksam?

Also ich bin von Constantin Film angesprochen worden und habe dann das Buch gelesen. Ich fand, dass das eine ganz tolle Geschichte ist.

Was genau hat Sie daran gereizt?

Diese starke, interessante Frau - Und natürlich die Kultur der Samburu, da noch mehr zu erfahren und auch die Seite des Mannes zu sehen.

Was soll denn beim Kino Besucher ankommen?

Dass es sich lohnt Grenzen zu überschreiten.

Wieso wurden die Namen verändert?

Also die Namen wurden verändert weil das eine das Buch ist und das andere der Film. Der Film ist eine Interpretation von mir bzw. von uns und von den Schauspielern. Und daher fand ich es wichtig, dass man die Namen verändert. Nina Hoss ist einfach nicht eins zu eins Corinne Hofman, das kann man nicht kopieren.

Wie schwierig war es die richtigen Schauspieler zu finden?

Bei Nina Hoss ging das sehr schnell. Wir haben zwar noch ein Casting gemacht aber es war eigentlich klar, dass es Nina Hoss werden würde. Sehr schwierig war es bei Jacky Ido, da haben wir sehr lange gebraucht bis wir ihn gefunden haben. Er war auch der letzte der gecastet wurde.

Wie haben Sie sich auf den Film vorbereitet?

Ich war mehrere Male in Kenia. Ich habe versucht so viel wie möglich über die Samburu zu lernen. Ich wollte versuchen die Rolle des Lemalian zu verstehen.

Vielen Dank für das Interview!