Filmtest November - Hitman

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Inhalt:
Der Hitman, zu deutsch Auftragsmörder wurde von einer geheimen Organisation dazu erschaffen, um zu töten. Er hat keinen echten Namen, sondern nur die Nummer 47 und er trägt einen eintätowierten Strichcode im Nacken. Gespielt wird Agent 47 von Timothy Olyphant, der zuletzt in „Stirb langsam 4.0“ zu sehen war. Kaltblütig, wohlüberlegt und stehts unerkannt führt er seine Aufträge aus, bis er in eine politische Verschwörung verwickelt wird und nun in das Visier von Interpol und dem russischen FSB gerät. Er wird vom Jäger zum Gejagten und muss herausfinden wer ihn aus dem Weg räumen will. Bei seiner Suche muss er sich nicht nur vor den anderen Killern in Acht nehmen, sondern trifft auch noch auf die geheimnisvolle Nika (Olga Kurylenko). Hitman - Jeder stirbt alleine“ basiert auf der gleichnamigen Computerspielserie vom dänischen Entwicklerteam IOInteractive und verkaufte sich weltweit mehrere Millionen mal.

Kritik:
Mit „Hitman – Jeder stirbt alleine“ liefert Xavier Gens, der nach eigener Aussage ein großer Fan von Videospielen (insbesondere der Hitman-Reihe) ist seinen zweiten Spielfilm ab. Zwar war die Befürchtung groß, Hitman könne ein schlechtes „Nonstop-Action- Machwerk“ werden, stehen ja Videospiel-Verfilmungen bekanntermaßen nicht gerade in dem Ruf hochklassige Unterhaltung mit tiefgründiger Hintergrundgeschichte zu bieten (man nehme da zum Beispiel die relativ bescheidenen Versuche von Uwe Boll wie „Alone in the Dark“, „Bloodrayne“, die beide mehrfach für die Goldene Himbeere nominiert wurden). Doch diese Angst stellt sich glücklicherweise schon bald als unbegründet heraus. „Hitman – Jeder stirbt alleine“ basiert zwar auf der Spielereihe, Xavier Gens, nahm sich jedoch die Freiheit, sich relativ weit von den Spielen zu entfernen und schafft so fast seinen eigenen Charakter. So schafft es Gens, auch diejenigen, die die Spiele noch nicht kennen hervorragend zu unterhalten. Spielefans werden aber trotz der nicht allzu nah an der Serie angelegten Geschichte stehts durch kleine Details und spieltypische Kameraperspektiven angenehm an das Original erinnert. Timothy Olyphant trägt durch seine passende Verkörperung von Agent 47 stark zur Atmosphäre von Hitman bei und passt in meinen Augen viel besser, als der urprünglich für die Rolle geplante Vin Diesel. Sicherlich auch im Film die Story nicht gerade weltbewegend, sorgt jedoch durch exzellente Spezialeffekte und Kampfeinlagen für knappe 100 Minuten gespannten Nägelkauens.

Punkte:

Autor: David Habermann