Inhalt: Der Hitman, zu
deutsch Auftragsmörder
wurde von
einer geheimen
Organisation dazu
erschaffen, um zu töten. Er hat
keinen echten Namen, sondern
nur die Nummer 47 und
er trägt einen eintätowierten
Strichcode im Nacken. Gespielt
wird Agent 47 von Timothy
Olyphant, der zuletzt in „Stirb
langsam 4.0“ zu sehen war.
Kaltblütig, wohlüberlegt und
stehts unerkannt führt er seine
Aufträge aus, bis er in eine
politische Verschwörung verwickelt
wird und nun in das
Visier von Interpol und dem
russischen FSB gerät. Er wird
vom Jäger zum Gejagten und
muss herausfinden wer ihn
aus dem Weg räumen will. Bei
seiner Suche muss er sich nicht
nur vor den anderen Killern in
Acht nehmen, sondern trifft
auch noch auf die geheimnisvolle
Nika (Olga Kurylenko).
Hitman - Jeder stirbt alleine“
basiert auf der gleichnamigen
Computerspielserie vom dänischen
Entwicklerteam IOInteractive
und verkaufte sich
weltweit mehrere Millionen
mal.
Kritik: Mit „Hitman – Jeder
stirbt alleine“ liefert
Xavier Gens, der
nach eigener Aussage ein großer
Fan von Videospielen (insbesondere
der Hitman-Reihe)
ist seinen zweiten Spielfilm
ab. Zwar war die Befürchtung
groß, Hitman könne ein
schlechtes „Nonstop-Action-
Machwerk“ werden, stehen ja
Videospiel-Verfilmungen bekanntermaßen
nicht gerade
in dem Ruf hochklassige Unterhaltung
mit tiefgründiger
Hintergrundgeschichte zu bieten
(man nehme da zum Beispiel
die relativ bescheidenen
Versuche von Uwe Boll wie
„Alone in the Dark“, „Bloodrayne“,
die beide mehrfach
für die Goldene Himbeere
nominiert wurden). Doch diese
Angst stellt sich glücklicherweise
schon bald als unbegründet
heraus. „Hitman
– Jeder stirbt alleine“ basiert
zwar auf der Spielereihe, Xavier
Gens, nahm sich jedoch
die Freiheit, sich relativ weit
von den Spielen zu entfernen
und schafft so fast seinen eigenen
Charakter. So schafft
es Gens, auch diejenigen, die
die Spiele noch nicht kennen
hervorragend zu unterhalten.
Spielefans werden aber trotz
der nicht allzu nah an der
Serie angelegten Geschichte
stehts durch kleine Details
und spieltypische Kameraperspektiven
angenehm an das Original erinnert. Timothy
Olyphant trägt durch seine
passende Verkörperung von
Agent 47 stark zur Atmosphäre
von Hitman bei und passt in
meinen Augen viel besser, als
der urprünglich für die Rolle
geplante Vin Diesel. Sicherlich
auch im Film die Story
nicht gerade weltbewegend,
sorgt jedoch durch exzellente
Spezialeffekte und Kampfeinlagen
für knappe 100 Minuten
gespannten Nägelkauens.