Inhalt:
Wenn Männer Junggesellenabschied feiern endet dies meist in einem anständigen Kater am Morgen danach. In den meisten Fällen ist die Erinnerung der Nacht jedoch noch vorhanden – ist das nicht der Fall kann man sich entweder freuen, da man sich nun keiner Schuld mehr bewusst ist oder aber man hat ein ernsthaftes Problem. Ein solches haben Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Alan (Zach Galifianakis), denn als sie aufwachen ist die Hotelsuite verwüstet und der Bräutigam (Justin Bartha) spurlos verschwunden. Zu allem Überdruss finden sie auch noch einen Tiger im Badezimmer, ein Baby im Kleiderschrank und eine Zahnlücke. Sofort starten sie stark verkatert die Suche nach Doug, doch das gestaltet sich deutlich schwieriger als erwartet. Sie können sich an absolut nichts mehr erinnern und müssen deshalb zunächst die Nacht rekonstruieren, um herauszufinden, wo Doug verloren gegangen sein könnt. Langsam fügen sich die Puzzleteile aneinander und sie bemerken, dass sie innerhalb einer Nacht in Las Vegas ziemlich viel Chaos angerichtet und dabei unter anderem auch Mike Tyson sehr verärgert haben.
Kritik: Bitte lehnen sie sich zurück und entspannen Sie für einen kurzen Moment Ihre Bauchmuskulatur, denn innerhalb der folgenden 100 Minuten werden Sie keine Möglichkeit mehr dazu haben – so könnte ein Sicherheitshinweis im Vorspann von „Hangover“ lauten, denn hier kann der Zuschauer wirklich nur eines: Lachen bis zum Umfallen. Der Film reiht Gag an Gag und das ohne in irgendeiner Weise abgedroschen und langweilig, übertrieben oder nervig zu wirken. Ein grandioser Beweis dafür, dass bei der richtigen Umsetzung auch ein moderates Budget und eine zum größten Teil unbekannte Besetzung ausreichend sein kann, um wahrhaft Amüsantes hervorzubringen. Dieser Film ist das mit Abstand lustigste, das seit langer Zeit über den großen Teich zu uns auf die Leinwände kommt.