Inhalt: John Hancock (Will Smith) ist eigentlich in gewisser Hinsicht ein Superheld, aber er hat eigentlich überhaupt keine Lust darauf ein solcher zu sein. Das würde ja bedeuten, dass er immer anderen Menschen helfen müsste, gepflegt aussehen muss und auf den ganzen, guten Alkohol verzichten müsste. Das kommt für Hancock gar nicht in Frage. Aber es ist ja nicht so, dass er gar nichts macht, um den Menschen zu helfen und die Bösewichte zu bekämpfen. Wenn etwas zu tun ist, ist er oft dann auch zur Stelle, richtet aber deutlich mehr Schaden an als es der Bevölkerung lieb ist - kaputte Straßen, Autos auf Hausdächern und so weiter. Statt den Superhelden zu lieben, hassen ihn die Bürger der Stadt Los Angeles immer mehr und wünschen sich, dass er weggesperrt wird. Als er dann eines Tages dem PR-Profi Ray Embrey (Jason Bateman) das Leben rettet kann dieser gar nicht glauben, wie sehr ihn die ganzen anderen Leute beschimpfen. Ray lädt Hancock zu sich nach Hause ein und schlägt ihm vor, sein Image zu verbessern. Hancock ist zunächst nicht begeistert von der Idee, aber realisiert dann doch noch, dass das vielleicht gar nicht so schlecht wäre. Er geht freiwillig ins Gefängnis und lässt die Bürger der Stadt spüren, was ihnen fehlt, wenn er nicht mehr hilft. Das Konzept geht auf und schon sehr bald schreit der Polizeichef nach seiner Hilfe.
Kritik: Superhelden sind auch nicht immer perfekt. Auch sie haben Probleme, fühlen sich einsam oder möchten ein klein wenig Anerkennung. Hancock gehört zu eben dieser Gruppe von „Problemfällen“. Gespielt wird er im gleichnamigen Film von Will Smith, der fest davon überzeugt ist, dass dies sein bisher größter Erfolg werden wird. Da kann man ihm in gewisser Weise auch Recht geben. Der Film hat sehr viel Humor, Gefühl und zugleich Action. Auch wenn letztere teilweise ein wenig zu animiert aussieht. Über fünf Jahre ließ Smith das Drehbuch nach seinen Vorstellungen entwickeln. In dieser Zeit hat sich bei diesem Projekt einiges geändert. Eigentlich hätte Michael Mann Regie führen sollen, aber dieser ist abgesprungen, um „Miami Vice“ zu drehen. „Terminator 3“-Regisseur Jonathan Mostow war Manns Nachfolger, hatte jedoch Probleme mit Smith und verließ das Projekt. Im Oktober 2006 wurde mit Peter Berg dann der endgültige Regisseur für „Hancock“ gefunden. Auch er ließ noch einige Details am Drehbuch umschreiben, bevor er dann im Sommer 2007 mit dem Dreh begann. Mit Jason Bateman und Charlize Theron in weiteren Rollen waren schließlich auch sehr gute Schauspieler gefunden, die bei diesem Projekt dann auch sehr gut gearbeitet haben. Viel mehr kann man zu diesem Film eigentlich nicht sagen. Er ist auf jeden Fall mehr, als nur Popcorn-Kino und kann durchaus überzeugen.