Filmtest Februar - DWK 5 - Die Wilden Kerle

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Inhalt:
Als Leon (Jimi Blue Ochsenknecht) auf mysteriöse Weise spurlos verschwindet sind die restlichen Mitglieder der „Wilden Kerle“ ratlos. Raban (Raban Bieling) und Joschka (Kevian Iannotta) sind sich allerdings schon nach kurzer Zeit ziemlich sicher wer hinter der Entführung steckt: es müssen die Vampire gewesen sein. Alle anderen glauben nicht daran, dass es wirklich Vampire gibt, aber Vanessa (Sarah Kim Gries) möchte Leon unbedingt finden und lässt sich auf die Suche nach den bösen Schattensuchern ein. Nach zehn Monaten finden sie schließlich auch deren Versteck, aber um Leon zu befreien müssen sie nicht nur Fußball spielen können.

Kritik:
Eigentlich hätte laut Joachim Masannek und seinem Team bereits nach dem letzten und auch schon nach dem vorletzten Film der „Wilden Kerle“ Schluss sein sollen. Man hat sich dann - zur Freue der zahlreichen Fans - allerdings immer wieder vom Erfolg leiten lassen und so kommt nun der fünfte Teil der Reihe in die Kinos. Dieser soll nun definitiv der letzte sein und das ist vielleicht auch ganz gut so. Aus dem einstigen Fußball-Jugendfilm ist inzwischen ein Fantasyabenteuer mit Vampiren geworden und wenn Masannek das in dieser Art fortführen würde bekämen wir es beim sechsten Film vermutlich mit Außerirdischen zu tun. Im Lauf der Zeit rückten die Storys immer weiter von der realistischen Grundidee ab. Man könnte natürlich sagen, dass der Erfolg dieser Vorgehensweise Recht gibt, aber vermutlich wäre der Erfolg auch bei realistischen Geschichten nicht ausgeblieben. Die inzwischen große und eingefleischte Fangemeinde wird auch diesen Film lieben und voraussichtlich wird er wieder am Erfolg der vorherigen anknüpfen können. Die Schauspieler sind inzwischen recht alt geworden und man merkt, dass sie nicht mehr hundertprozentig in ihre Rollen passen. Insgesamt kann man allerdings sagen, dass die Fortsetzung gelungen ist, auch wenn sie mit dem ersten Film und seinen kreativen und passenden Ansätzen nicht mehr viel zu tun hat. Für die Zielgruppe gut geeignet, aber Eltern sollten nun endgültig Zuhause bleiben, wenn sie sich nicht langweilen möchten.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg