Filmtest Mai - Doomsday

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Inhalt:
Schottland im Jahr 2008. Eine tödlicher, hochansteckender Virus breitet sich unter der Bevölkerung unaufhaltsam aus. Die britische Regierung entscheidet, dass Schottland unter vollständige Quarantäne gestellt wird. Auf dem Festland ist Schottland von nun an von England durch eine hermetisch abgeriegelte Mauer getrennt, an der alles und jeder, der auch nur in ihre Nähe kommt getötet wird. So soll der Virus sich nie mehr verbreiten können. Doch Jahrzehnte später, 2035, taucht der Virus plötzlich in London auf. Der britische Premierminister John Hatcher (Alexander Siddig) schickt daraufhin eine Eliteeinheit nach Glasgow. Dort vermutet man den Virusexperten Kane (Malcolm McDowell), der womöglich ein Heilmittel für das Virus entwickelt hat. Das Team um Major Eden Sinclair (Rhona Mitra) betritt zum ersten Mal, seitdem die Mauer 2008 geschlossen wurde, wieder das sich selbst überlassene, vergessene Schottland. Und niemand ahnt, welcher Alptraum sie dort erwartet...

Kritik:
Drehbuchautor und Regisseur Neil Marshall hat nach seinen Horror- Erfolgen „The Descent“ und „Dog Soldiers“ sein drittes großes Werk vorgelegt. Ein wilder, brutaler, teils ekliger Ritt durch einen Mix verschiedenste Genres und teilweise trashiger Formate im 80‘s reloaded Style. Die Hommage an die 80er Jahre ist absolut gelungen. Und auch ohne geschichtliche Vorkenntnisse kann Doomsday ein Vergnügen der speziellen Art sein, vor allem für nicht allzu sehr eingefleischte Fans von Splatter, Horror und derber Action. Man könnte Marshall vorhalten, er habe sich mit seinem Drehbuch zu sehr an anderen Filmen, wie „28 Days/Weeks Later“ bedient. Daran kann man, muss man sich aber nicht zwangsläufig stören. „Doomsday“ hat noch genug eigene Ideen.

Punkte:

Autor: Alexander Johnston

Zusatzmaterial:
- Interview mit Neil Marshall
- Trailer
- Gewinnspiel