Filmtest Juli - Der unglaubliche Hulk

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Inhalt:
Als Genie hat man es nicht immer leicht, wenn man von Comics und ihren Helden ausgeht eigentlich nie. So geht es auch Bruce Banner (Edward Norton). Als er sein neuestes biochemisches Experiment an sich selbst testet wird das Unglaubliche in ihm erweckt. Eine gewaltige Kraft ruht nun in seinem Körper, die, einmal ausgebrochen, nicht mehr zu bändigen ist. Sobald Bruce Banner nun jeglichen Anflug von Wut verspürt tritt diese unbändige Kraft zum Vorschein und er verwandelt sich in den unglaublichen Hulk. Banner begibt sich auf die Flucht, denn General Thaddeus „Thunderbolt“ Ross (William Hurt) will die Macht des Hulk für militärische Zwecke nutzten und durch Genmanipulation Supersoldaten züchten. Auf der Suche nach einem „Heilmittel“ wird Banner von seiner Freundin Betty Ross (Liv Tyler) und dem geheimnisvollem Biochemiker Mr. Blue (Tim Blake Nelson) unterstützt. Als die Heilung von der Bestie für Banner möglich wird tritt ein scheinbar unbezwingbarer Feind auf: Emil Blonsky (Tim Roth), Anführer einer Spezialeinheit, die auf die Ergreifung Banners angesetzt war, unterwirft sich ebenfalls den Genmanipulationsexperimenten und mutiert zum zerstörerischen Monster Abomination. Nur noch der Hulk kann ihm jetzt noch Einhalt gebieten...

Kritik:
Comicverfilmungen boomen zur Zeit und die grüne Bestie, die in Bruce Banner wohnt springt nun schon ein zweites Mal auf diesen Zug auf. Zuletzt sahen wir den grünen Helden 2003 auf der Leinwand, verfilmt von Ang Lee („Brokeback Mountain“). Damals ließ jedoch die Qualität, vor allem in storytechnischer Hinsicht, genauer in Bezug auf die Figur des Bruce Banner, zu wünschen übrig. Der Kampf von Banner gegen das Monster, das in ihm schlummert wird nun in „Der unglaubliche Hulk“ viel tiefgründiger behandelt. Die Beziehung von Dr. Jackl zu Mr. Hayd rückt in den Vordergrund und bietet uns somit ein anspruchsvolleres und spannenderes Kinoerlebnis als zuletzt im Jahr 2003. Doch das ist nicht das Einzige, was uns dieser neue Hulk zu bieten hat. Louis Leterrier („Transporter 2“) zaubert ein Feuerwerk an Spezialeffekten auf die Leinwand, das im Kampf der zwei Giganten seinen Höhepunkt feiert. Hollywoods Größen gepaart mit Effekten, die sich gewaschen haben und eine Story, die dieses Mal auch nicht zu knapp kommt machen „Der unglaubliche Hulk“ zu gutem Actionkino, das auf jeden Fall sehenswert ist.

Punkte:

Autor: Maximilian Riemer