Inhalt:
Paul Blart (Kevin James) wünscht sich nichts mehr auf der Welt, als ein echter Polizist zu sein. Doch wegen seiner Hypoglykämie, einer Krankheit, bei der er bei zu wenig Zuckerzufuhr in Ohnmacht fällt, besteht er nicht die Aufnahmetests für die Polizeiakademie. Um wenigstens etwas von seinem Sinn für Recht und Ordnung ausleben zu können, arbeitet Blart als übertrieben engagierter „Sicherheitsbeamter“ (so möchte er genannt werden!) im örtlichen Einkaufszentrum. Nicht nur jobtechnisch läuft es für den schusseligen Kaufhaus Cop nicht optimal, auch sein Liebesleben liegt auf Eis. Er wohnt mit seiner Teenager-Tochter bei seiner Mutter und lässt sich über alle Probleme mit Leckereien hinweg trösten. Als eines Tages eine Bande verkleideter Weihnachtsmänner das Einkaufszentrum überfällt, scheint Pauls Stunde gekommen, um allen zu beweisen, dass ein Held in ihm steckt. Gelingt es ihm am Ende seine Tochter und seinen Schwarm Amy (Jayma Mays) aus der Geiselhaft zu befreien und den Gangstern das Handwerk zu legen?
Kritik: Kevin James, der mit seiner Hauptrolle in der Serie „King of Queens“ zum Publikumsliebling avancierte, überzeugt in der Rolle des Wachmanns (sorry, Sicherheitsbeamten!) Paul Blart mal wieder als sympathischer Anti- Held. Eigentlich hat Paul nichts von einem klassischen Helden an sich. Er ist weder körperlich fit, noch besonders smart, nicht einmal herausragend witzig (mal abgesehen davon, dass man über seine Peinlichkeiten lachen kann). Aber als es darauf ankommt, holt er alles aus sich heraus und macht so dem ein oder anderen verhinderten Alltagshelden vielleicht etwas Mut. Einige Szenen sind in Hollywood-typischer Manier überdehnt, um den Witz der Situation ja auch unmissverständlich zu transportieren. Abgesehen davon, ist die Handlung in sich rund und schlüssig. Im Vergleich zu anderen, sich anscheinend gegenseitig kopierender Komödien sind sogar ein paar wirklich einfallsreiche Jokes dabei. Das liegt womöglich auch daran, dass bei der Produktion Adam Sandler seine Finger mit im Spiel hatte. Besonders gelungen, sind die teils schon satirischen Bezüge zu Actionstreifen wie „Stirb Langsam I“ (1988) und „Stirb langsam II“ (1990). Alles in allem, ist der Film einen Gang ins Kino wert - wenn man Kevin James mag.