Inhalt: Als Sylvia (Amy Brenneman)
nach vielen
scheinbar glücklichen
Ehejahren vollkommen
unerwartet von
ihrem Mann (Jimmy Smits) verlassen
wird stürzt sie in eine tiefe
Krise. Ihre Freundin Bernadette
(Kathy Baker) lässt sich in ihrem
Leben von nichts und niemandem
etwas vorschreiben und möchte
ihrer Freundin helfen die schwere
Zeit zu überstehen. Um sie
abzulenken organisiert sie einen
„Buchclub“. Fünf Frauen treffen
sich von nun an einmal im Monat
um ein Buch der Autorin Jane
Austen durchzusprechen. Mitglieder
im Club sind auch Sylvias
lesbische Tochter Allegra (Maggie
Grace) und Dauer-Single Jocelyn
(Maria Bello). Zusätzlich macht
auch noch die junge Lehrerin Prudie
(Emily Blunt) bei den Treffen
mit. Der einzige Mann im Boot ist
Grigg (Hugh Dancy), den Jocelyn
mitbringt. Eigentlich hofft dieser
nur, dass er durch seine Teilnahme
bei Jocelyn landen kann, aber
die hat eigentlich vor ihn mit Sylvia
zu verkuppeln.
Kritik: Angelehnt an den Bestseller
von Karen Joy
Fowler inszenierte Regisseurin
Robin Swicord, die
uns allen noch durch ihr brillantes
Drehbuch zu „Die Geisha“
bekannt ist, hier nun
einen sehr amüsanten und
interessanten Film. Vorneweg
muss man zuerst einmal sagen,
dass man keines der Bücher
von Jane Austen gelesen
haben muss um sich in diesem
Film zurechtzufinden. Es
geht eigentlich auch gar nicht
so sehr um die Bücher als um
die Probleme, Emotionen und
Handlungen der einzelnen sehr
unterschiedlichen Charaktere.
Die Figuren gehen ein Buch
nach dem anderen durch und
stellen schon sehr bald fest,
dass die heutige Gesellschaft
eigentlich immer noch genau
die gleichen Probleme hat als
zu Austens Zeit. Das alles wurde
in einen sehr angenehmen
Erzählstil für die Leinwand
umgesetzt und der Zuschauer
fühlt sich in seinem Kinosessel
so wohl, dass er nach jedem
durchgesprochenem Buch
hofft, dass noch ganz viele
weitere kommen mögen.