Filmtest Januar - Der Jane Austen Club

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
Als Sylvia (Amy Brenneman) nach vielen scheinbar glücklichen Ehejahren vollkommen unerwartet von ihrem Mann (Jimmy Smits) verlassen wird stürzt sie in eine tiefe Krise. Ihre Freundin Bernadette (Kathy Baker) lässt sich in ihrem Leben von nichts und niemandem etwas vorschreiben und möchte ihrer Freundin helfen die schwere Zeit zu überstehen. Um sie abzulenken organisiert sie einen „Buchclub“. Fünf Frauen treffen sich von nun an einmal im Monat um ein Buch der Autorin Jane Austen durchzusprechen. Mitglieder im Club sind auch Sylvias lesbische Tochter Allegra (Maggie Grace) und Dauer-Single Jocelyn (Maria Bello). Zusätzlich macht auch noch die junge Lehrerin Prudie (Emily Blunt) bei den Treffen mit. Der einzige Mann im Boot ist Grigg (Hugh Dancy), den Jocelyn mitbringt. Eigentlich hofft dieser nur, dass er durch seine Teilnahme bei Jocelyn landen kann, aber die hat eigentlich vor ihn mit Sylvia zu verkuppeln.

Kritik:
Angelehnt an den Bestseller von Karen Joy Fowler inszenierte Regisseurin Robin Swicord, die uns allen noch durch ihr brillantes Drehbuch zu „Die Geisha“ bekannt ist, hier nun einen sehr amüsanten und interessanten Film. Vorneweg muss man zuerst einmal sagen, dass man keines der Bücher von Jane Austen gelesen haben muss um sich in diesem Film zurechtzufinden. Es geht eigentlich auch gar nicht so sehr um die Bücher als um die Probleme, Emotionen und Handlungen der einzelnen sehr unterschiedlichen Charaktere. Die Figuren gehen ein Buch nach dem anderen durch und stellen schon sehr bald fest, dass die heutige Gesellschaft eigentlich immer noch genau die gleichen Probleme hat als zu Austens Zeit. Das alles wurde in einen sehr angenehmen Erzählstil für die Leinwand umgesetzt und der Zuschauer fühlt sich in seinem Kinosessel so wohl, dass er nach jedem durchgesprochenem Buch hofft, dass noch ganz viele weitere kommen mögen.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg