Filmtest Dezember - Darjeeling Limited

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Inhalt:
Francis (Owen Wilson) trifft nach längerer Zeit wieder seine Brüder Jack (Adrien Brody) und Peter (Jason Schwartzman). Er hat für seine Brüder eine Zugreise quer durch Indien organisiert und alles bis ins kleinste Detail geplant. Für die fast minuziöse Einhaltung des Planes sorgt auch Francis Assistent (Wally Wolodarsky), der sich die ganze Zeit über eher im Hintergrund in einem separaten Zugabteil aufhält. Das Ziel der Reise soll eigentlich der Aufenthaltsort der Mutter (Angelica Houston) sein, die als Nonne im Himalaya lebt, doch das soll eine Überraschung werden, deshalb wissen Jack und Peter nichts von diesem Plan. Auf einer Reise, die komplett durchgeplant ist geht für gewöhnlich immer etwas schief und bei diesen drei Brüdern geht es drunter und drüber. Neben einer ernsteren Auseinandersetzung mit dem Bordschaffner (Waris Ahluwalia) meutert irgendwann auch Francis Assistent und kündigt.

Kritik:
Regisseur Wes Anderson bleibt seiner Linie treu und bringt nun nach Filmen wie „Die Tiefseetaucher“, „Rushmore“ oder auch „The Royal Tenenbaums“ diesen Film in die Kinos. Die Story handelt von einer Reise, bei der so einiges nicht ganz wie geplant läuft und immer wieder kleinere und größere Probleme auftauchen. Eine Komödie mit drei Amerikanern irgendwo in Indien. Das alles wurde mit viel Liebe zum Detail umgesetzt - selbst die identischen Taschen und Koffer der Brüder sind extra von Stardesigner Marc Jacobs entworfen worden. Die Darsteller sind allesamt brillant in ihren Rollen. Allerdings muss man sagen, dass sich die Geschichte mit der Zeit sehr zieht und den Zuschauer ab einem gewissen Punkt eigentlich überhaupt nicht mehr fesseln kann. Das sollte bei einer Laufzeit von nur knapp über 90 Minuten eigentlich keinesfalls passieren. Erst recht nicht dann wenn der Regisseur Wes Anderson heißt und Schauspieler wie Clive Owen und Adrien Brody beteiligt sind. Da hätte man deutlich mehr herausholen können. Was den Humor angeht muss man auf jeden Fall Anderson- Fan sein um sich wirklich gut amüsieren zu können. Wer mit den vorherigen Filmen nichts anfangen kann wird auch hier seine Probleme haben.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg