Filmtest Februar - Cloverfield

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Inhalt:
Wegen eines Jobwechsels nach Japan, organisieren die Freunde von Rob (Michael Stahl-David) eine Abschiedsfeier für ihn. Sein Bruder (Mike Vogel) ist dazu verdonnert worden, den ganze Abend auf einer Handkamera zu dokumentieren. Dieser sucht sich aber gleich einen anderen Blöden, Hud (T.J. Miller), der somit die folgende Katastrophe filmt. Denn kurz nach Beginn der Party erleben die Gäste eine Art Erdbeben, das sich kurz später als Angriff eines Monsters auf New York herausstellt. Doch Rob hat weniger Angst um sein Leben, fürchtet er doch um das von Beth (Odette Yustman), die verletzt und bewegungsunfähig in ihrer Wohnung ist.

Kritik:
Diese Story ist zwar plump, funktioniert aber insofern prächtig, dass der Zuschauer immer in der Nähe des Monsters bleibt. Zwar mögen einige die lange Leerlaufphase am Anfang des Films unnötig finden, doch bietet sie eine gute Möglichkeit sich in die authentische Atmosphäre einzuleben. Da man wohl aber von einem solchen Film keine Meisterleistungen in Sachen Story und Charakteren erwarten kann, konzentrieren wir uns auf die technische Seite des Films. Der gesamte Film ist in der Ego-Perspektive. Man ist überall und immer „mittendrin statt nur dabei“, ein Erlebnis, das man eigentlich nur aus „Blair Witch Project“ kennt. Jedoch sollten Leute die leicht Kopfschmerzen bekommen ihre obligatorische Aspirintablette dabei haben, ist das Geruckel doch manchmal sehr extrem. Man sollte nicht mit den falschen Erwartungen in den Film gehen, doch wenn man Unterhaltung sucht ist das, von ein oder zwei Logikfehler abgesehen, eine neue und actionreiche Erfahrung.

Punkte:

Autor: Chris Buchberger