Inhalt: Wegen eines Jobwechsels nach Japan, organisieren die Freunde von Rob (Michael Stahl-David) eine Abschiedsfeier für ihn. Sein Bruder (Mike Vogel) ist dazu verdonnert worden, den ganze Abend auf einer Handkamera zu dokumentieren. Dieser sucht sich aber gleich einen anderen Blöden, Hud (T.J. Miller), der somit die folgende Katastrophe filmt. Denn kurz nach Beginn der Party erleben die Gäste eine Art Erdbeben, das sich kurz später als Angriff eines Monsters auf New York herausstellt. Doch Rob hat weniger Angst um sein Leben, fürchtet er doch um das von Beth (Odette Yustman), die verletzt und bewegungsunfähig in ihrer Wohnung ist.
Kritik: Diese Story ist zwar
plump, funktioniert
aber insofern prächtig,
dass der Zuschauer immer
in der Nähe des Monsters
bleibt. Zwar mögen
einige die lange Leerlaufphase
am Anfang des Films unnötig
finden, doch bietet sie
eine gute Möglichkeit sich in
die authentische Atmosphäre
einzuleben.
Da man wohl aber von einem
solchen Film keine Meisterleistungen
in Sachen Story
und Charakteren erwarten
kann, konzentrieren wir uns
auf die technische Seite des
Films. Der gesamte Film ist
in der Ego-Perspektive. Man
ist überall und immer „mittendrin
statt nur dabei“, ein
Erlebnis, das man eigentlich
nur aus „Blair Witch Project“
kennt. Jedoch sollten Leute
die leicht Kopfschmerzen bekommen
ihre obligatorische
Aspirintablette dabei haben,
ist das Geruckel doch manchmal
sehr extrem. Man sollte
nicht mit den falschen Erwartungen
in den Film gehen,
doch wenn man Unterhaltung
sucht ist das, von ein oder
zwei Logikfehler abgesehen,
eine neue und actionreiche
Erfahrung.