Karen McCullah Lutz, June Diane Raphael, Greg DePaul, Casey Wilson, Kirsten Smith
Inhalt:
Liv (Kate Hudson) und Emma (Anne Hathaway) sind seit früher Jugend die besten Freundinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Liv als toughe Anwältin jeden Tag ihre Frau in einer Männerdomäne steht, lässt sich Emma als gutherzige Lehrerin von ihren Kolleginnen immer wieder unterbuttern. Doch so verschieden ihre Charaktere auch sein mögen, eines eint sie: der Traum von einer Hochzeit im Plaza Hotel, der dafür am meist gefragten New Yorker Adresse. Nach ihren fast zeitgleichen Verlobungen scheint der lang gehegte Traum zum Greifen nahe. Dank Marion (Candice Bergen), einer schroffen, in der Branche aber einflussreichen Hochzeitsplanerin, können sich Liv und Emma jeweils einen der beliebten Juni-Termine im Plaza sichern. Wegen eines administrativen Irrtums landen ihre Termine jedoch auf ein und demselben Tag! Nach dem fehlgeschlagenen Versuch eine dritte Braut davon zu überzeugen, Tage zu tauschen, ist ganz klar: eine der beiden muss auf den Termin im Plaza verzichten. Aber genau das stellt sich als harte Probe für ihre Freundschaft heraus. Keine der Beiden rückt von ihren Hochzeitsplänen ab. Das Ganze artet in einen erbitterten Kampf um den schönsten Tag im Leben aus, bei dem sich die eigentlich besten Freundinnen bösartig sabotieren. Ihr Wissen um Schwächen und Gewohnheiten der Anderen kommt ihnen dabei gerade recht.
Kritik: Endlich sehen wir Kate Hudson und Anne Hathaway gemeinsam auf der Leinwand. Das alleine wird schon viele Zuschauer ins Kino locken. Das hübsche Schauspieler-Duo wird um Candice Bergen, die bereits mit Emmy und Golden Globe ausgezeichnet wurde und hier in der Rolle der Hochzeitsplanerin zu sehen ist, hochkarätig ergänzt. In ihrem Produktionserstauftritt bleibt Kate Hudson dem Genre Komodie treu, wirkt diesmal allerdings in einer Geschichte über die Abgründe einer Frauenfreundschaft mit. BRIDE WARS ist somit deutlich unromantischer als sonstige Hudson oder auch Hathaway-Filme. Die Handlung des Films wirkt ziemlich inszeniert und muss sich leider den Vorwurf der Vorhersehbarkeit gefallen lassen, wenngleich man über einige Szenen trotzdem gut und ausgiebig lachen kann. Der Film hat offensichtlich den Anspruch den Zuschauer zu unterhalten und das gelingt. Man fühlt sich in Hollywood- typischer Manier gut unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Wer diesen Film besucht, erlebt eben einen netten Abend ohne dabei die Gehirnzellen anstrengen zu müssen. Und manchmal braucht man genau das.