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Schon im Kindesalter soll Dr. Maurice Bernstein dem späteren Regisseur, Schauspieler und Autor Orson Welles den Status eines Wunderkindes bestätigt haben. Als seine Eltern später nacheinander starben wurde Bernstein Welles Vormund. Später begann er seine Karriere beim Theater, wurde später sogar von der Regierung unterstützt und inszenierte in New York Shakespeare. Seine Aufführung von „Julius Caesar“ gilt bis heute als eine der bedeutensten Shakespeare-Inszenierungen auf amerikanischem Boden. Nationale Bekanntheit erlangte Welles schließlich durch das Hörspiel „War of the Worlds“ im Jahre 1938. Er wurde anschließend von einer Filmproduktionsfirma nach Hollywood gelockt und bekam für seine Projekte absolut freie Hand, konnte somit alles selbst entscheiden, ohne beeinflusst zu werden - das war für die damalige Zeit äußerst ungewöhnlich. Sein späteres Werk „Citizen Kane“ ist rückblickend wohl sein größter qualitativer Erfolg.
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| Titel: |
Orson Welles |
| Verfasser: |
Paul Duncan (Editor), F.X. Feeney (Text) |
| ISBN: |
978-3-8228-2003-2 |
| Verlag: |
Taschen |
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