Inhalt: Ex-CIA-Agent Bryan (Liam Neeson) ist aufgrund seiner Erfahrung
ein sehr vorsichtiger
Mensch. Ganz zum Leidwesen seiner 17 jährigen Tochter Kim (Maggie Grace), die er nach seiner Scheidung
nur sporadisch zu Gesicht bekommt. So zeigt er wenig Begeisterung, als Kim für eine Europareise mit ihrer Freundin
seine Einwilligung einholen will. Trotz Wiederwillen unterschreibt
Bryan, knüpft den Aufenthalt
aber an die Bedingung, sich regelmäßig per Handy zu melden. Eine Maßnahme, die sich schon bald als lebenswichtig
erweisen wird. Kim und ihre Freundin werden in ihrer Wohnung
in Paris von Menschenschleppern
entführt. Für Bryan beginnt daraufhin eine Jagd durch Frankreichs Unterwelt.
Kritik: 96 Stunden bleiben Bryan
um seine Tochter zu finden, bevor sie in der grausamen Welt des Menschenhandels
für immer verschollen bleibt. Nicht umsonst droht er am Telefon den Entführern seiner
Tochter, sie zu jagen, zu finden
und zu töten. Und er hält sein Wort. Ein Jahr nach dem französischen Kinostart kommen
auch deutsche Kinogänger in den Genuss des von Luc Besson
(Transporter 3) geschriebenen
Actionthrillers. In Liam Neesons schweißtreibenden Feldzug durch die europäische Menschenhändlerszene dominiert
klar die Action über die Worte. Verfolgungsjagden, Explosionen
und Kämpfe begleiten
den herausragenden Liam Neeson auf seiner kompromisslosen
Jagd gegen die Zeit. „96 Hours“ erfindet das Genre zwar nicht neu, Neesons packende One-Man-Show ist jedoch trotzdem
einen Kinogang Wert.