Filmtest Januar - 27 Dresses

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Inhalt:
Jane Nichols (Katherine Heigl) ist jung, hübsch, erfolgreich und hat ein ganz besonderes „Hobby“. Sie war bereits unglaubliche 27 Mal Brautjungfer. Statt sich um das eigene Liebesglück zu kümmern, ist sie voll und ganz mit der Organisation von Hochzeiten anderer beschäftigt. In ihren Kleiderschrank zwängen sich 27 Abendkleider als Zeugen ihrer fast schon aufopfernden Hilfsbereitschaft. Nur sie selbst hat sich eben noch nicht getraut „ja“ zu sagen. Sie ist zwar seit längerem in ihren Chef George (Ed Burns) verliebt, traut sich jedoch nicht ihm dies zu gestehen. George hingegen verliebt sich eines Tages in ihre jüngere, sehr attraktive Schwester Tess (Malin Akerman). Die beiden wollen sogar kurz darauf heiraten. Wer wird gefragt , um die Hochzeit zu organisieren? Natürlich Jane, die sich ihre Enttäuschung nicht anmerken lässt und zusagt. Als auch noch der Hochzeitskolumnist Kevin (James Marsden) auftaucht, um eine Dokumentation über Jane zu schreiben, währenddessen er sich in sie verliebt, ist das Gefühlschaos perfekt. Zudem ist ihre Schwester Tess nicht ganz ehrlich gegenüber ihrer Familie und George. Jane, frustriert und wütend darüber, lässt am Vorabend der geplanten Hochzeit die Bombe platzen. Was nun? Die Geschichte endet überraschend für alle Beteilligten…

Kritik:
Wer zunächst eine Komödie nach altbekanntem Schema erwartet, wird positiv überrascht. Das Drehbuch, von Aline Brosh McKenna („Der Teufel trägt Prada“) hat nicht nur Witz, sondern auch Überraschungen und eine gewisse Tiefe zu bieten. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und alle Schauspieler haben einen tollen Job bei der Umsetzung gemacht. Die Auseinandersetzungen zwischen den Charakteren wirken ehrlich und sind rührend ohne kitschig zu sein, was die Tiefe des Films ausmacht. Es macht aber eben auch gleichzeitig großen Spaß der Hauptdarstellerin Katherine Heigl, bekannt aus der TV-Serie „Greys Anatomie“ und der Komödie „Beim ersten Mal“, und ihren Schauspielkollegen (besonders die Szene in der Bar mit Jane und Kevin) zuzusehen. „27 Dresses“ ist sehr gute Unterhaltung - und wer möchte kann nach dem Film noch ein wenig philosophieren.

Punkte:

Autor: Alexander Johnston